Diabetes mellitus ist vielen besser unter dem Namen Zuckerkrankheit bekannt. Experten schätzen, dass sich die Zahl der Kranken in den nächsten 20 Jahren verdoppeln wird. Es ist eine Stoffelwechselkrankheit, von der es verschiedene Arten gibt. Die erste (Typ-1) wäre eine Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen des Pankreas. Dadurch herrscht zunehmend Insulinmangel. Körperliche Symptome sind u.a.: starke Gewichtsabnahme in kurzer Zeit, Austrocknung und Müdigkeit. Die zweite Art (Typ-2) ist dadurch gekennzeichnet, dass Insulin zwar produziert wird, aber nicht mehr richtig in den Zellen wirken kann, oft verursacht durch Übergewicht. Leider ist dieser Krankheitstyp nur schwer zu diagnostizieren, da dessen Symptome (Schwäche. Hunger, Müdigkeit) auch auf zahlreiche andere Krankheitsbilder hindeuten können. Eine weitere Form ist der Schwangerschaftsdiabetes. In diesem Fall erkrankt die Mutter während der Schwangerschaft an Diabetes.
Nach der Schwangerschaft jedoch verschwindet diese Störung wieder. Leider besteht in diesem Fall ein hohes Risiko einer Übertragung der Krankheit auf das Baby, was schon von Geburt an zu Komplikationen führen kann. Daneben können noch weitere Faktoren, wie hormonelle Umstellungen oder Medikamente, zu Krankheitsbildern führen, die man zu Diabetes zählen kann. Für Menschen mit Diabetes stehen verschiedene Therapien zur Verfügung. Im Fall von Typ-1 muss regelmäßig Insulin gespritzt werden. Bei Typ-2 ist ein Diätplan in Verbindung mit Sport am wichtigsten, so dass die Hauptursache der Erkrankung, das Übergewicht, reduziert wird. Für alle Arten des Diabetes wichtig: regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte und eine gesunde Ernährung. Da auch immer häufiger Kinder erkranken, sollten Eltern genau auf eine gesunde Ernährung des Nachwuchses achten, um Übergewicht zu vermeiden.