Für all jene, welche sich befragen, welche Impfungen tatsächlich notwendig sind, vergibt der Kinder Arzt Martin Hirte in seinem sachkundigen Buch "Impfen - Pro und Contra" Entscheidungshilfen. An hand neuester Forschungs Ergebnisse informiert er über eventuelle Risiken. Er bietet seine umfassende Übersicht über jede Impfung, so dass jeder ganz schnell als auch praktisch entscheiden kann, welch Impfungen er für sich selber oder auch seine Kinder als sehr sinnvoll erachtet. Dazu Michael Bayer:
Der weit größere Teil des Inhalt beschäftigt sich zwar mit "Contra", das heisst möglichen Neben Wirkungen, fehlenden Langzeit Studien, Hinweise auf potentielle Langzeit Schäden etc., dennoch werden durchaus auch die "Pro"-Aspekte bei den jeweiligen Krankheiten hervor gehoben. Dies macht dieses Buch zu einem richtigen Ratgeber. Besonders der recht entspannte sowie sachliche Umgang mit dem heiklen Thema Impfen macht das Werk zu einer super Informations Quelle für Eltern, die sich sehr ernsthaft mit diesem Thema be fassen möchten und garkeine "einfache" Lösung suchen. Man muss den Verfasser loben, da er - ganz anders als viele "Impf Gegner" oder "Impfen Befürworter" in ihren Büchern - zu fast allen Aussagen auch Quellen angibt, die der einzelne dann sogar selbst nach prüfen könnte. Dieses mag für wissenschaftliche Laien zu nächst verwirrend und auch überflüssig scheinen, ist jedoch die einzig Möglichkeit, objektiv wie nur möglich an so n sensibles Thema heran zu gehen. Nur auf diese Weise kann man auch ein sehen, dass es die einzige wissenschaftliche Wahrheit nie geben wird, da Untersuchungen fast immer von Menschenwesen betrieben werden, die vielleicht Fehler machen, mit fehler haften Vorgehens Weisen arbeiten usw.
Beispiel haft sei die Aussage ge nannt, dass Tetanus heut zu tage bei uns eben nicht ganz sicher zum Tod führt, die durch das "Epidemiologisches Bulletin 19, 1999, S.119-141" unter mauert wird. Vor allem weil das Bulletin nich im Verdacht steht, von Impfg Gegnern heraus gegeben zu werden, ist die Info so extrem wichtig. Gut is aber auch dieser Hinweis auf fehlende Studien, ins besondere zum Thema Langzeit Wirkungen von Impf- u. Zusatzstoffen. Denn die Aussage "Man konnte keine Langzeitschäden nach weisen" erscheint in nem anderen Licht, wenn man überrascht fest stellen muss, dass es ernst hafte Bemühungen zu derartigen Studien nie ge geben hat. Man stellt sich dann als sehr wacher u. erstaunter Durchleser die Frage, wer denn solch teure und aufwändige Studien auch durch führen würde, u. mit welcher Motivation.
Letztlich sind Eltern verantwortlich für Impfen oder Nicht Impfen ihrer Kinder. Weder das gerade zu traditionelle Belächelt werden von Ärzte- o. offizieller Seite, wenn man Impf Aufklärung sich wünscht, noch ne Ver teufelung all er Impfungen durch so genannte Impf Gegner helfen da weiter. Da her ist das Buch so wert voll, wie gesagt nur für Eltern, die sich nach allerbestem Wissen u. Gewissen entscheiden wollen.